Junge Landwirte sollten die einmalige Chance eines Auslandaufenthalts nutzen. Das empfiehlt der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV).

Ein Auslandspraktikum vermittelt dem RLV zufolge wertvolle berufliche Erfahrungen. Nur wer aus eigener Anschauung wisse, wie die Berufskollegen in anderen Ländern wirtschaften, könne im zunehmenden Wettbewerb bestehen, unterstreicht der Verband heute in einer Pressemitteilung. Weitere Vorteile seien neue Produktionserfahrungen und wertvolle Informationen über Denken und Handeln der Wettbewerber.

Die Auswahl an Praktikantenstellen im Ausland ist für junge Agrarier beachtlich, unterstreicht der RLV. So biete die Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) viele interessante Auslandspraktika in den „grünen Berufen" an. Die Praktika dauerten in der Regel drei bis zwölf Monate. Die Bandbreite der Gastbetriebe im Ausland sei groß und erstrecke sich von Gemischtbetrieben mit Milchvieh- oder Schafhaltung, Rindermast oder Schweineproduktion, über reinen Ackerbau bis hin zu Lohnunternehmen. Auch Gärtner, Greenkeeper sowie Pferdewirte und Weinbauer könnten auf das DBV-Praktikantenprogramm zurückgreifen.

Interessenten für ein Auslandspraktikum sollten sich spätestens vier Monate vor Beginn des geplanten Aufenthaltes bei der Schorlemer Stiftung des DBV bewerben. Die Bewerbungsunterlagen können mündlich, schriftlich und auch über das Internet unter www.dbv-agrarpraktikum.de angefordert werden. (az)
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