Mit dem GIL-Nachwuchspreis ausgezeichnet: Der Osnabrücker Wissenschaftler Dr. Stephan Scheuren
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Mit dem GIL-Nachwuchspreis ausgezeichnet: Der Osnabrücker Wissenschaftler Dr. Stephan Scheuren

Als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Projektpartners DFKI (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH), bearbeitet Herr Scheuren in enger Kooperation mit der Firma CLAAS das Thema „Infield-Transportlogistik“.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer erfolgreichen Kooperation zwischen Mähdreschern und Überladefahrzeugen bei der Kornernte. Das soll die Prozesskette durch eine bessere Koordination zwischen den beteiligten Maschinen optimieren.

Der Doktorgrad wurde Stephan Scheuren im Juni 2014 von der Universität Osnabrück verliehen. Die Dissertation "Prozessoptimierte Planung für kooperative mobile Roboter" entstand im Kontext des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Verbundprojekts "marion" (mobile autonome, kooperative Roboter in komplexen Wertschöpfungsketten).

Herr Scheuren bewältigte das dahinter stehende komplexe Planungsproblem mit seinen zahlreichen Randbedingungen und im Rahmen des Projekts wurden erfolgreich Feldversuche und eine Abschlusspräsentation durchgeführt. Die professionelle Ausarbeitung dahinter ist offensichtlich: Tatsächlich sind die Maschinen dazu fähig, die geplanten Bahnen auch autonom (fahrerlos) abzufahren.

Die Gesellschaft für Informatik in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft e.V. (GIL) ist eine wissenschaftliche Gesellschaft zur Förderung der Agrarinformatik. Die Nachwuchspreise werden jährlich ausgeschrieben. Die Preise gibt es in den Kategorien Doktorarbeit, Diplom- /Masterarbeit, Forschungsarbeit, bester Vortrag und beste Posterpräsentation. (atm)
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