Die Gruppe junger Bäuerinnen und Bauern will die Bedeutung der Saatgutgesetzgebung für ihren Berufsstand sowie für Gärtner und Imker hervorheben. Darum schlagen zwei Touren vom Startpunkt in Hannover aus Brücken nach Berlin und Brüssel. Die beiden Teams mit jeweils einem Traktor steuern unterwegs verschiedene Stationen an, um dort Gespräche rund um die EU-Saatgutnovelle zu führen. Zu den Haltepunkten zählen Bauernhöfe, Verarbeiter, die Genbank in Gatersleben oder das Bundessortenamt.

Die Tour, die nach Berlin führt, wird am 18. Januar an der geplanten „Wir haben es satt“-Großdemonstration teilnehmen. Die zweite Tour wird in Brüssel am 20. Januar mit der Teilnahme an einer Kundgebung der Organisation Via Campesina enden. Am 18. Januar will diese Gruppe in Bonn Station machen und mit einer Podiumsdiskussion an die Öffentlichkeit treten. (brs)
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