Internationaler Wettbewerb

Satellitenanwendungen für den Acker gesucht

Initiatoren sind die Agentur für das Navigationssatellitensystem GNSS und die Europäische Umweltagentur. Der Agrartechnikhersteller Claas sowie Pflanzenschutzexperten von Bayer CropScience unterstützen den Wettbewerb. Dieser findet mittlerweile zum dritten Mal statt. Mit Hilfe satellitengestützter innovativer Technik bei landwirtschaftlichen Verfahren soll die Umweltbelastung gesenkt und der Nutzen für den Endanwender erhöht werden.

Teilflächenspezifische Landwirtschaft oder Precision Farming wird von niedersächsischen Landwirten bereits eingesetzt, schreibt der Landvolk Pressedienst. Dazu zählen Stickstoffsensoren, Parallelfahrsysteme, GPS-gesteuerte Boden-Beprobungen oder automatische Teilbreitenschaltungen. Verschiedene Hersteller bieten eine große Vielfalt für den Einsatz in der landwirtschaftlichen Praxis an.

Ausführliche Informationen zum Wettbewerb sind im Interet verfügbar. Dort sollten sich Interessenten bis zum 30. Oktober registrieren und eine 200 Wörter umfassende Zusammenfassung ihrer Idee einreichen. Der endgültige Beitrag (mit 2.500 bis 10.000 Wörtern) muss dann bis zum 15. Dezember 2016 eingehen. Der Wettbewerb ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. (SB)
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