Der Nachteil der Palme ist, dass es bis zu fünf Jahren dauert, ehe die Samen zu keimen beginnen. Der Universität Hohenheim in Kooperation mit der katholischen Universität von Paraquai gelang es, zwei Jahre alte Samen bereits nach sechs Wochen zur Keimung zu bringen.

Sowohl aus dem Fruchtfleisch als auch aus dem Kern lassen sich Öle auspressen. Diese eignen sich für Biodiesel, Seifen, für die Chemieindustrie, die Lebensmittelproduktion oder als Basis für Kosmetika. Was übrig bleibt kann zu Tierfutter, organischem Dünger oder in der Biogasproduktion verwertet werden.

Sie wächst auch auf wenig fruchtbaren Böden, vor allem im Süd- und Mittelamerika. Ihr Anbau kann laut Dr. Barbara Ramsperger, Geschäftsführerin des Tropenzentrums der Universität Hohenheim, zur Wiederaufforstung und zur Diversifizierung der Landnutzung beitragen. (az)
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