Die Ministerin lässt von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin prüfen, inwiefern Arbeitnehmer vor Überforderung geschützt werden können. Bevor man den Betrieben etwas vorschreiben könne, brauche man rechtssichere Kriterien, hieß es. 2015 sollen dazu erste Ergebnisse vorliegen.

Nahles habe dafür gesorgt, dass die Prüfung der Anti-Stress-Verordnung in den Koalitionsvertrag kommt. Eine solche Verordnung gesetzlich umzusetzen, sei allerdings eine Herausforderung, sagte Nahles der Rheinischen Post.

Dass zwischen ständiger Erreichbarkeit und psychischen Erkrankungen ein Zusammmenhang bestehe, hätten auch Arbeitgeber erkannt. Dazu gebe es auch wissenschaftliche Erkentnisse, so Nahles. (az)
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