Einfallsreiche Lösungen zur Verbesserung der Sicherheit von Lebensmitteln und der Warenketten sucht das Bundesforschungsministerium (BMBF). Gefördert werden fachübergreifende Projekte, die das Ziel haben, die Gesellschaft vor Bedrohungen durch technische Großunfälle, Naturkatastrophen oder organisierte Kriminalität zu schützen. In den Blickwinkel können beispielsweise Versorgungsengpässe durch Produktionsausfälle oder die Ausbreitung von Krankheiten nach der Infektion mit einem Erreger genommen werden. Mögliche Forschungsansätze sind die Entwicklung von Methoden zum Nachweis gefährlicher Substanzen und zur Lebensmittelkontrolle oder die Untersuchung der Folgen des ökologischen Wandels auf die Lebensmittelwirtschaft. Die Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen  ist ebenso ausdrücklich erwünscht wie die von Fachhochschulen. Projektskizzen können bis zum 30. Juni beim VDI Technologiezentrum in Düsseldorf eingereicht werden. Um die fachübergreifende Herangehensweise im Vorfeld zu unterstützen, lädt der VDI zum „Partnering Event" am 16. Mai in das Gustav-Stresemann-Institut in Bonn ein. (az)
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