Die durchschnittliche Erwerbsquote in der EU lag 2012 mit 218 Millionen Beschäftigten um 2,6 Prozent unter der von 2008. Die Zahl der Stellenangebote sank zwischen 2008 und 2012 im Durchschnitt um 19 Prozent. Arbeitgeber stellten 14 Prozent weniger ein.

Der Anteil der Einstellungen Geringqualifizierter ging von 2008 bis 2014 um vier Prozent zurück. Am größten war der Rückgang bei geringqualifizierten jungen Menschen und bei Arbeitsplätzen, die handwerkliche Fertigkeiten erfordern.

Nach dem Bericht der Europäischen Kommission hat die Beschäftigungssituation in Deutschland sich während der Finanzkrise vergleichsweise gut entwickelt. Die Zahl der Einstellungen ging zwar geringfügig zurück, das Verhältnis zwischen dem Qualifikationsniveau der Arbeitskräfte und dem Anforderungsprofil der Stellen ist aber ausgewogen.

Stabile Beschäftigungszuwächse wurden bei Software- und Vertriebsspezialisten sowie bei Pflegepersonal im Gesundheitswesen erzielt. (az)
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