Die Stiftung der Zuckerindustrie, Berlin, fördert die neue Professur „Lebensmittelverfahrenstechnik“ der TU Berlin. In den kommenden fünf Jahren zahlt die Stiftung jährlich 120.000 € für die am Institut für Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie der Fakultät 3 Prozesswissenschaften angesiedelte Professur. Im Mittelpunkt der Forschung stehen Verfahren für die Verarbeitung kohlenhydrathaltiger Pflanzen und allgemein nachwachsender Rohstoffe. Diese sollen auch unter energetischen Aspekten weiterentwickelt werden. Die fächerübergreifende Zusammenarbeit von Chemie, Verfahrenstechnik und Maschinenbau soll zudem vertieft werden, informiert die TU Berlin. Ziel der Professur ist es, die Studenten dieser Fächer für die Lebensmittelverfahrenstechnik besser zu qualifizieren.

Durch die Zusammenarbeit der Stiftung und der Hochschule wird auch der Austausch von Forschung und Industrie verstärkt werden. Die Besetzung der Professur soll im Wintersemester 2010/11 erfolgen. (az)
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