Wer sich für Entwicklungspolitik interessiert, kann mit einem Asa-Stipendium für drei Monate nach Afrika, Asien, Lateinamerika oder Südosteuropa reisen. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 10. Januar möglich. Vier verschiedene Asa-Programme haben insgesamt 250 Teilstipendien an Studenten oder junge Menschen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung zu vergeben.

Entscheidend für die Auswahl ist das entwicklungspolitische Interesse und weniger die Fachrichtung der Bewerber. Vor ihrem Auslandsaufenthalt werden die Stipendiaten in Workshops über globale Zusammenhänge, interkulturelle Kommunikation und Entwicklungszusammenarbeit geschult. Nach dem Auslandsaufenthalt vermittelt Asa Kontakte, um eigene Aktivitäten wie Workshops, Ausstellungen oder Online-Aktionen durchzuführen. Bewerben können sich junge Menschen zwischen 21 und 30 Jahren. Die Initiative wird unter anderem unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), einigen Bundesländern und Jugendwerken. (az)
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