Hochschulgründung

Straubing hofft auf 1.000 Studenten


Das Wissenschaftszentrum für Nachwachsende Rohstoffe Straubing wird in die „Hochschule Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit" umgewandelt und ausgebaut. Die Trägerschaft der Hochschule übernimmt die Technische Universität München (TUM), die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HWST) ist als Kooperationspartner gesetzt, beschloss die Bayerische Landesregierung.

Bis 2019 sollen in Straubing 1.000 Studienplätze in vier Bachelor- und vier Masterstudiengängen entstehen. Das Lehr- und Forschungsthema „Nachwachsende Rohstoffe" soll um die Fächer „Nachhaltige Energiesysteme/ Verfahrenstechnik", „Bioökonomik", „Biobasierte Chemie/ Industrielle Biotechnologie" und „Werkstoffwissenschaften/ Biogene Werkstoffe" erweitert werden.

Für das Trägerschaftsmodell der Hochschule Straubing ist ein Landesgesetz notwendig. Ein entsprechender Entwurf werde derzeit vom Wissenschaftsministerium erarbeitet, teilt die HWST mit. Geplant ist die Eröffnung der „Hochschule Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit" zum Wintersemester 2017/18, zunächst mit dem Bachelorstudiengang „Industrielle Biotechnologie". Ebenfalls in Vorbereitung ist der Bachelorstudiengang „Bio-Ökonomik und nachhaltige Innovation". (SB)
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