Immer mehr Studenten interessieren sich für ein Studium in den ostdeutschen Ländern. Das ergab eine Umfrage der Hochschulinitiative Neue Bundesländer. 20 Prozent aller Befragten geben der Studie zufolge an, in den neuen Bundesländern studieren zu wollen. Unter den Westdeutschen ist der Osten für immerhin 12 Prozent die erste Wahl. Bei der ersten Befragung im Jahr 2009 konnten sich nur 5 Prozent der Westdeutschen ein Studium an einer ostdeutschen Hochschule vorstellen. Aktuell beurteilen 56 Prozent aller Umfrageteilnehmer bundesweit und 47 Prozent aller Westdeutschen das Hochschulangebot in Ostdeutschland als attraktiv oder sogar sehr attraktiv, heißt es.

Die Hochschulinitiative Neue Bundesländer ist ein Zusammenschluss der fünf ostdeutschen Wissenschafts- bzw. Kultusministerien. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ziel ist es, mehr westdeutsche Studieninteressierte für ein Studium in Ostdeutschland zu gewinnen. (az)
   
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