Studierende der Universität Hohenheim entwickeln Konzepte für eine „Agrar-App" der KWS Saat AG. Landwirte sollen in der Praxis profitieren.

Das Einbecker Saatgutunternehmen KWS will seine kostenlose App für Smartphones „KWS mobile - Agrarwissen für die Hosentasche" weiterentwickeln. Dafür hat sich der Konzern Hilfe von Studierenden der Universität Hohenheim geholt.

19 Studierende am Lehrstuhl Agrarinformatik und Unternehmensführung der Universität Hohenheim haben jetzt ihre Vorschläge eingebracht. Sie wollen die App zu einem zuverlässigen Begleiter durch die gesamte Vegetationsperiode ausbauen. Von der Aussaat bis zur Ernte soll die App dem Landwirt wertvolle Tipps und Hinweise geben. So sollen Landwirte künftig auch aktuelle Informationen über saisonal verbreitete Pflanzenkrankheiten und Tipps für die Vorsorge direkt auf ihr Smartphone erhalten.

Eine weitere Idee der Studierenden ist ein integrierter Barcode-Scanner. Mit ihm könnten Landwirte künftig einen auf die Saatgutsäcke aufgebrachten Code abscannen. Damit wäre es dem Kunden möglich Sorteninformationen zu erhalten oder die empfangenen Daten weiterzuverarbeiten.

Bisher hat die App vier Funktionen: Sie errechnet den Erlös für Silomais und Biogas, ermittelt die Bestandsdichte auf dem Feld und berechnet die Menge Saatgut, die ein Landwirt für seinen Acker benötigt. In etwa einen halben Jahr soll die neue App zum Download bereit stehen. (az)

 
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