Mehr als ein Drittel der Studenten klagt über zu viele Prüfungen pro Semester. Dass die Stundenpläne zu unflexibel und die Dichte an Vorschriften zu hoch sei, beanstandet gut ein Viertel der Studenten.

Jeder zweite Befragte sieht das System der Creditpoints kritisch. Die vergebenen Leistungspunkte gäben nicht wieder, welcher Leistungsaufwand tatsächlich für eine Lehrveranstaltung aufgebracht werden müsse.

Mehr als die Hälfte der Befragten glaubt, dass die Berufschancen mit einem Master-Abschluss deutlich steigen. Deshalb möchten sie dem Bachelor- noch ein Master-Studium anschließen. Gut 50 Prozent derjenigen, die auf einen Master verzichten, geben an, es sich nicht leisten zu können, weiter zu studieren.

Die Studie wurde durchgeführt vom „Freien Zusammenschluss von StudentInnenschaften“ (fzs). Mitgemacht haben laut fzs 3.300 Studenten. (az)
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