Die Universität Hohenheim schafft unbeliebte Video-Vorlesungen wieder ab. Seit diesem Wintersemester kann jeder Student der Universität Hohenheim wieder in direkten Kontakt zu vortragenden Professoren und Dozenten treten. Ein Bündel von Verbesserungsmaßnahmen führte dazu, dass das unbeliebte „Prof-TV", die Übertragung von Vorlesungen in Nachbarsäle eingestellt wurde. Um der gestiegenen Studentenzahl und der damit einhergehenden Hörsaalknappheit Herr zu werden, bietet die Universität jetzt stattdessen zehn Vorlesungen bis zu drei Mal an, mietet Zusatzräume und verbessert das Hörsaalmanagement. Die erste Vorlesung beginnt um 8:00, die späteste endet um 20:00 Uhr. Allerdings führt dies nur mittelfristig zu einer Entspannung der Raumsituation. „An einem Neubau führt wohl kaum ein Weg vorbei", erklärt Rektor Prof. Dr. Hans-Peter Liebig.  (az)
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