Online-Befragung

Studenten zeigen, wo der Schuh drückt

Heute startet die 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland. Die Fragen lauten unter anderem: Wie finanzieren sich Studierende? Welche Lebenshaltungskosten haben sie? Wie viele Studierende jobben neben dem Studium? Wie viel Zeit beansprucht das Studium, wie viel der Nebenjob?
Die Fragen können erstmals online beantwortet werden. So wird die Zahl der Teilnehmer stark erhöht, hofft das mit der Sozialerhebung betraute Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW). Nach dem Zufallsprinzip sind 400.000 der 2,8 Millionen Studenten ausgewählt worden. Das sind 4,5-mal so viele wie bei der Vorgängerbefragung aus dem Jahr 2012.

Erste Ergenbisse in einem Jahr

Durch die größere Zahl der Befragten sollen auch differenzierte Aussagen zu kleineren Gruppen möglich werden, etwa zu Studierenden mit gesundheitlicher Beeinträchtigung, zu Studierenden mit Kind oder zu berufsbegleitend oder dual Studierenden. Erste Ergebnisse werden voraussichtlich im Frühsommer 2017 vorliegen. Die beteiligten Institutionen werben bei den Studierenden für die Befragung mit dem Slogan "Wir rechnen, damit du zählst".

Handlungsbedarf deutlich machen

"Mit den Daten aus der Sozialerhebung kann das Deutsche Studentenwerk der Politik und der Öffentlichkeit zeigen, wo im Interesse der Studierenden Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen der Bildungs-, Hochschul- und Sozialpolitik wichtig sind, um soziale und wirtschaftliche Verbesserungen für die Studierenden zu erreichen", wirbt der Präsident des Deutschen Studentenwerks, Prof. Dieter Timmermann, für eine hohe Beteiligung an der Befragung. (SB)
stats