Hochschulen

Studentenzahl steigt erneut

Im Wintersemester 2015/2016 erreicht die Zahl der Studenten einen Rekordwert. Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben sich fast 2,8 Millionen Studenten im aktuellen Wintersemester an einer deutschen Hochschule immatrikuliert. Damit erhöht sich die Zahl im Vergleich zum Wintersemester 2014/2015 um mehr als 60.000. Das entspricht einer Steigerung von 2,2 Prozent.

Etwa 1,7 Millionen Studenten (64 Prozent) sind an wissenschaftlichen Hochschulen eingeschrieben. Fachhochschulen erzielen mit etwa 930.000 Studenten einen Anteil von 34 Prozent. Bisher liegen für technisch orientierte Studienbereiche konkrete Informationen über die Erstsemester vor. Das Studium Maschinenbau/Verfahrenstechnik verzeichnet einen Rückgang von etwas mehr als 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch Elektrotechnik ist weniger gefragt (-0,5 Prozent). Der Studienbereich Informatik legt um rund 3 Prozent zu.

Bei einer ersten Einschätzung ausgewählter Agrarfakultäten zeigt sich ein gemischtes Bild. Die Universität Hohenheim zählt in diesem Jahr 556 Studienanfänger. An Bewerbungen sind dreimal so viele eingegangen. Insgesamt stellen die Hohenheimer ein leicht gesunkenes Interesse fest. Allerdings stößt der im vergangenen Jahr eingerichtete Studiengang Bioökonomie auf erstaunlich hohes Interesse, heißt es von Seiten der Universität Hohenheim. Die Agrarwissenschaftliche Fakultät der Universität Göttingen hat für dieses Wintersemester mehr als 400 neue Studenten in den Bachelor-Studiengängen gezählt. Im vergangenen Jahr betrug die Zahl noch 370. (kbo)
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