Wer gerne Auslandserfahrung an einer namhaften Universität in den USA sammeln möchte, sollte sich bis zum 15. Oktober noch für das ERP-Stipendienprogramm bewerben. Harvard, Yale, Berkeley und die Georgetown University sind einige der renommierten Adressen, an denen die Stipendiaten ein bis zwei Jahre studieren können.

Entweder können sie einen Master oder einen Ph.D erwerben. Für Studenten der Agrarwissenschaften bietet beispielsweise das Department für Agrarwissenschaften der Universiät Berkeley verschiedene Studienmöglichkeiten. Im Rahmen des 'Yale Sustainable Food Program' lernen Studierende einiges zu nachhaltiger Landwirtschaft.

Alle Fachrichtungen willkommen

Das Programm richtet sich an Absolventen aller Fachrichtungen. Auch Forschungsaufenthalte im Rahmen eines Dissertationsvorhabens können gefördert werden. Die Zieluniversitäten sind von den Bewerbern frei wählbar.

Mit einem Umfang von bis zu 90.000 US-$ gehört das ERP-Stipendium zu den höchst dotierten USA-Stipendien in Deutschland. Das Programm bietet neben der finanziellen Förderung auch die Gelegenheit, mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft aktuelle Fragen der transatlantischen Beziehungen zu diskutieren. Dazu findet eine jährliche Tagung in Washington, D.C., statt. Außerdem wird einmal im Jahr ein Ehemaligentreffen in Berlin organisiert.

Das ERP-Stipendienprogramm geht auf eine Initiative des ehemaligen Koordinators der Bundesregierung für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit, Prof. Dr. Werner Weidenfeld, zurück. Es entstand 1994, um hochqualifizierten Absolventen das Studium in den USA zu ermöglichen. Seit der Gründung ist ein Netzwerk entstanden, dem heute rund 350 Ehemalige angehören, die in den unterschiedlichsten Bereichen tätig sind, etwa in Wissenschaft und Forschung, Ministerien und Behörden sowie Wirtschaftsorganisationen und Anwaltskanzleien. (az)
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