Nur 39 Prozent aller Studierenden erwerben ihren Hochschulabschluss innerhalb der Regelstudienzeit. Diese Zahlen gehen aus der neuesten Erhebung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor. Die Bachelorstudierenden erfüllen größtenteils die Vorgaben. 60 Prozent schafften 2010 ihren Abschluss im angedachten Zeitplan, der bei sechs oder sieben Semestern liegt. An den Landwirtschaftlichen Fakultäten der Universitäten brauchen die Studierenden im Schnitt 7,1 Semester für ihren Bachelorabschluss. Für den viersemestrigen Master veranschlagen die Agrarwissenschaftler der Universitäten aktuell durchschnittlich 4,9 Semester. Dem Statistischen Bundesamt zufolge werden nur etwa die Hälfte aller Masterabschlüsse innerhalb der Regelstudienzeit erworben.

Fächerübergreifend betrachtet beanspruchen die meisten Studierenden allerdings nur moderate Verlängerungen. Insgesamt haben 75 Prozent der Absolventen zwei Semester auf die Regelstudienzeit aufgeschlagen. Die Regelstudienzeit ist vor allem für diejenigen von Bedeutung, die Bafög beanspruchen. Die Leistungen werden nur unter bestimmten Bedingungen verlängert. (az)
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