Mit knapp 10 Mio. € fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die molekulare Pflanzenwissenschaft der TU München. In Kooperation mit weiteren Instituten un München und Regensburg soll ermittelt werden, welche Faktoren in Nutzpflanzen die Zahl den Ertrag und die Widerstandsfähigkeit beeinflussen. Antworten dazu liefern soll die Untersuchung der möglichen molekularen Mechanismen.

In 18 Projekten forschen die Wissenschaftler zunächst überwiegend an Modellpflanzen wie der Ackerschmalwand. Später wollen sie die gewonnenen Erkenntnisse auf Nutzpflanzen übertragen. Sind die molekularen Mechanismen verstanden, können die Pflanzenforscher die Gene identifizieren, die eine Schlüsselrolle in diesen Prozessen spielen. Das Wissen über die Schlüsselgene kann die Züchtung beschleunigen. Anhand der DNA-Analyse kann beispielsweise vorhergesagt werden, wie stabil die ausgewachsene Pflanze sein wird oder welche Schädlingsresistenzen sie hat.

Die Sonderforschungsbereiche der Deutschen Forschungsgemeinschaft sind auf bis zu zwölf Jahre angelegte fachübergreifende Programme. (az)
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