Deutsche Förster haben vor über 200 Jahren den Begriff der Nachhaltigkeit geprägt: Es darf nur die Menge an Holz geerntet werden, die in einem bestimmten Zeitraum auch nachwachsen kann. Dieses Prinzip wird mittlerweile auf alle Wirtschaftsbereiche übertragen, auch auf die Landwirtschaft.

Die Konsequenzen daraus werden auf einer Tagung an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) am 2. Juni diskutiert. Die Vortragsveranstaltung widmet sich verschiedenen Fragen.

Welche Art der Landwirtschaft entspricht den Anforderungen der Nachhaltigkeit? Wie ist das von der EU beschlossene Greening aus ökologischem und agrarischem Gesichtspunkt einzustufen? Landwirtschaft in Entwicklungsländern sowie Messbarkeit von Nachhaltigkeit und praxisreife Zertifizierungssysteme sind weitere Themen.

Die Tagung findet am 02.06.2014 an der HfWU in Nürtingen-Geislingen statt. Als Hauptredner ist der Präsident des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied eingeladen. (az)

Informationen unter www.nachhaltige-landwirtschaft.eu
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