Ab sofort können sich interessierte Firmen für das Traineeprogramm Ökolandbau bewerben, wenn sie ab November einen Trainee beschäftigen möchten. Das Programm vermittelt „talentierte“ Nachwuchskräfte in die Unternehmen der Ökobranche.

Zur Ausbildung gehören auch externe Schulungen, in denen die Fähigkeiten für Projektmanagement und Kommunikationsfähigkeit verstärkt werden sollen. Diese zusätzliche Förderung von Auszubildenden können sich kleinere Unternehmen häufig nicht leisten, erklärt Charlotte Ruck, die bei der Spiegelberger Mühle verantwortlich für Marketing und Vertrieb ist. „Der Trainee bringt nach jedem Modul Know-how in unterschiedlichsten Bereichen mit.“ Diese reiche von Präsentationstechniken über Wissen zur Ökozertifizierung bis hin zu Moderation und Teamarbeit. Davon profitiere auch die Firma und Führungskräfte, berichtet Ruck aus eigenen Erfahrung.

Die FiBL Projekte GmbH, die als Dienstleister für die ökologische Landwirtschaft auftritt, koordiniert die Ausbildung gemeinsam mit Partnern aus der Ökologischen Landwirtschaft.

Das Traineeprogramm Ökolandbau wird im Auftrag des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) durchgeführt. Es besteht seit 2002. In den vergangenen Jahren haben rund 300 Absolventen die Ausbildung abgeschlossen. (has)
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