Mit einem eigenen „Investitionsprogramm Lehre“ will Wissenschafts­minister Wolfgang Tiefensee (SPD) die Rahmenbedingungen für die akademi­sche Ausbildung an Thüringens Hochschulen verbessern. Ab 2016 sol­len für diesen Zweck rund 36 Mio. € bereitstehen. Das Geld könne in die Sanierung von Lehrgebäuden oder die Anschaffung von Geräten und Lehrmitteln investiert werden, sagte Tiefensee in der Regierungspressekonferenz. Gespeist wird das neue Programm aus Mitteln des „Hochschulpakts 2020“ von Bund und Ländern, aus dem Thüringen in den Jahren 2016 bis 2020 zusätz­lich rund 210 Mio. €  zur Verfügung stehen.


Der gesamte „Hochschulpakt“ ist darauf ausgerichtet, die vorhandenen Stu­dien­plätze zu sichern und die Qualität von Forschung und Lehre an Thürin­gens Hochschulen weiter zu ver­bessern. Eine große Herausforderung beste­he zum Beispiel darin, die Studienanfängerzahlen in den kommenden Jahren zumindest konstant zu halten, sagte der Wissenschaftsminister – „nicht zu­letzt, um damit auch den akademischen Fachkräfteachwuchs im Land zu sichern“. (az)
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