In Milchviehbetrieben tritt eine unspezifische Erkrankung mit einem schleichenden Verfall der betroffenen Tiere auf. Zu den Symptomen zählen eine herabgesetzte Milchproduktion, Euterentzündungen, Lahmheiten sowie Lähmungen bis hin zum Festliegen.

Es wird angenommen, dass der Erreger Clostridium Botulinum die Darmwand besiedelt und das Toxins im Körper über einen längeren Zeitraum ausgeschüttet wird. Das würde den schleichenden Krankheitsverlauf erklären.

Von der TiHo Hannover wurde unter Leitung von Prof. Martina Hoedemaker in 139 Milchviehbetrieben der Clostridium-Botulinum-Status erfasst und verdächtige sowie unverdächtige Herden auf das Vorkommen des Bakteriums und auf andere mögliche Krankheitsursachen verglichen. Die Ergebnisse sollen auf einem Abschluss-Symposium am 12. September vorgestellt werden.

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