Fachkräfte aus Russland, der Ukraine und Belarus sollen sich in Deutschland weiterbilden. Dazu sucht der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft noch Traineeplätze in der Agrar- und Ernährungswirtschaft.

Das mit Unterstützung des Bundeslandwirtschaftsministeriums laufende Projekt vermittelt Absolventen landwirtschaftlicher Fakultäten nach Deutschland. Bisher haben Unternehmen wie John Deere, Grimme, die Zürn GmbH, die Deutsche Saatveredelung AG, die Südzucker AG, Pfeifer & Langen, das Deutsche Milchkontor und Kuhn die rund viermonatigen Fachpraktika angeboten.

Damit sich noch mehr Nachwuchskräfte aus Russland, der Ukraine und Belarus weiterbilden können, sucht die Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft gemeinsam mit dem Fachverband Landtechnik im VDMA und dem gemeinnützigen Verein Apollo weitere interessierte Betriebe. Von dem Angebot sollen beide Seiten profitieren.

Während sich den Absolventen Chancen auf einen Karriereeinstieg in Deutschland ergeben, eröffnen sich für die Unternehmen Möglichkeiten, ihren Fachkräftebedarf zu decken und über die neuen Mitarbeiter engere Verbindungen zu den Partnerländern zu knüpfen. Weitere Informationen gibt es im Netz. (kbo)

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