Im Wintersemester 2010/11 waren so viele Studenten wie noch nie an den deutschen Hochschulen eingeschrieben. Das Statistische Bundesamt hat mehr als 2,2 Millionen Immatrikulierte gezählt. Die Studiengänge Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften hatten im Wintersemester 2010/11 knapp 43.000 Studenten belegt, davon 8.500 Erstsemester und mehr als 23.000 Frauen.

Die Studentenzahl in Deutschland erhöhte sich im Vergleich zum Wintersemester 2009/10 um 4,5 Prozent.
Damit setzt sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes der Trend zur Höherqualifizierung fort. Seit dem Wintersemester 2008/09 steigen die Zahlen um jeweils 4 Prozent. In den Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften liegt die Steigerungsrate im Vergleich zum Vorjahr bei etwas mehr als 1 Prozent. Im Vergleich zum Wintersemester 2006/07 stellte das Statistische Bundesamt in dieser Fächergruppe allerdings eine Zunahme um fast 7 Prozent fest. 

Platz eins der Rangliste der beliebtesten Studienfächer erreichte die Betriebswirtschaftslehre mit 185.000 Studenten. Mit deutlichem Abstand folgte auf Rang zwei Maschinenbau/-wesen mit etwas mehr als 98.000 Studenten. Die Hochschule mit den meisten Studenten war die Fernuniversität Hagen mit knapp 63.000, gefolgt von der Ludwig-Maximilians-Universität München mit etwa 44.000 und der Universität zu Köln mit etwas mehr als 42.000 Studenten.
Die Fachhochschulen verzeichneten mit knapp 700.000 Studenten einen Anteil von 30 Prozent aller in Deutschland Eingeschriebenen. (az)
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