Das Projekt „Eiweißfutter aus Niedersachsen“ (EFN) lädt zum Feldtag an diesem Donnerstag (25. Juni) ein. Alles soll sich rund um die Ackerbohne und ihre Vorteile besonders im konventionellen Anbau drehen. Der Feldtag findet auf Gut Hörne im niedersächsischen Landkreis Stade statt. Anmelden können sich Interessierte unter info@eiweissfutter-aus-niedersachsen.de.

Vor Ort informiert der Pflanzenbauberater Tjard Ommen über die Tücken und besonderen Vorteile der Ackerbohne in den Marschgebieten. Anschließend werden die Demonstrationsanbau- und die Versuchsflächen von zwei Landwirten besucht: Kuno von Zedlitz, Bioland-Betrieb, (Ackerbohnen Sortenvergleich Divine, Fanfare und HTK- und Kaliumsulfatdüngung) und Karsten Halter (Ackerbohnenanbau Ertragserwartung 80 dt/ha; Versuchsanstellung 40 Parzellen Düngung und Pflanzenschutz im konventionellen System).

Auf den Ackerflächen sind Sortenvergleiche, Düngungs-, und Beikraut-Regulierungs- sowie Pilzbekämpfungsvarianten angelegt. Die Teilnehmer des Feldtages können die Pflanzenentwicklung und außerdem die eingesetzte Landtechnik begutachten.

Ziel des Projektes EFN ist es, den Anteil von heimisch erzeugtem Eiweißfutter in Niedersachsens Tierhaltung zu erhöhen. Zu diesem Zweck werden Erfahrungen aus der Praxis, Beratung und Wissenschaft gesammelt.
Das Projekt wird vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert. Die Federführung in dem Projekt hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Niedersachsen/Bremen (AbL). Das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (Kön) ist Projektpartner. (az)
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