Europäische und asiatische Universitäten sollen über den Austausch von Wissenschaftlern und den Aufbau gemeinsamer Studiengänge näher zusammenrücken. Die Universität Göttingen hat ein neues, mit 2,75 Mio. € ausgestattetes EU-Projekt entwickelt. Sie wird auch die Koordinierung des Projektes mit dem Namen „Experts" übernehmen. Experts soll den wissenschaftlichen Austausch vor allem zwischen den Agrar- und Umweltwissenschaften, den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie dem Ingenieurwesen verbessern. Zunächst startet der Austausch von Wissenschaftlern, der im Herbst 2011 beginnen soll und 126 Arbeitsplatzwechsel für Bachelor- und Masterstudenten sowie für Doktoranden und Postdoktoranden ermöglicht. In einem zweiten Schritt, sollen dann kontinentüberschreitende Studiengängen entwickelt werden. Neben der Universität Göttingen sind 18 weitere Bildungseinrichtungen aus Europa und Asien an dem Projekt beteiligt. (az)
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