Experten des Fachbereichs Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel koordinieren ein neues Forschungsprojekt zum Schutz von Ackerböden. Die EU unterstützt das Vorhaben. Die Schwerpunkte der fach- und länderübrgreifenden Arbeit liegen in der Entwicklung leichter Maschinen, der Weiterentwicklung der Mulchsaat sowie der Bestimmung zusätzlicher Arten und Sorten, um Böden zu schützen oder deren Fruchbarkeit zu erhöhen. „Wir wollen Anbaumethoden optimieren und deren Auswirkungen auf die Produktivität und Pflanzengesundheit im Detail unter verschiedenen klimatischen und Bodenbedingungen untersuchen“, sagt die Koordinatorin und Leiterin des Fachgebiets Ökologischer Pflanzenschutz an der Universität Kassel, Prof. Maria Finckh.

Nach Projektabschluss im März 2016 soll unter anderem eine mehrsprachige interaktive Informationsplattform eingerichtet werden. Damit können Interessenten für ihre jeweiligen Standorte die passenden Lösungsansätze identifizieren und ausprobieren. Die EU fördert das Projekt „Oscar (Optimizing Subsidiary Crop Applications in Rotations) mit 3 Mio. €. Beteiligt sind 20 Partner aus elf Ländern darunter drei Agrartechnik- und zwei Züchterfirmen. (az)
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