Die Zahl der Hochschulbesucher erreicht in Deutschland ein neues Rekordniveau. Die Zahl der Studierenden ist innerhalb von zehn Jahren um fast ein Drittel gewachsen.
 
Zum Wintersemester 2012/2013 sind rund 2,5 Millionen Menschen an einer deutschen Hochschule eingeschrieben. Waren es im Jahr 2001 noch 1,9 Millionen Studentinnen und 
Studenten, so erhöhte sich ihre Zahl bis heute um etwa 30 Prozent,  heißt es von Seiten des Statistischen Bundesamtes. Die Expansion verschärft den Druck auf die Kapazitäten an den Hochschulen. Hatte 2008 eine Lehrkraft noch 15,2 Studierende betreut, liegt mittlerweile das Verhältnis bei knapp 16 Menschen pro Lehrkraft. Damit hat sich die Betreuungssituation im Vergleich zu 2008 verschlechtert. 

Gleichzeitig zieht es immer mehr deutsche Studierende ins Ausland
. Während im Jahr 2000 auf 1.000 deutsche Studierende 32 kamen, die an Hochschulen im Ausland studierten, hat sich dieses Verhältnis 2010 mit 64 verdoppelt. Die drei beliebtesten Zielländer liegen weiterhin in der nächsten Nachbarschaft. Im Jahr 2010 wählten mehr als die Hälfte der im Ausland studierenden Deutschen Österreich, die Niederlande und das Vereinigte Königreich. (kbo)
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