Exzellenzinitiative

Universitäten werden wettbewerbsfähiger

Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Universitäten ist gestärkt. Sie sind attraktiver geworden für Forscher aus aller Welt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Expertenkommission nach anderthalbjähriger Evaluation der Exzellenzinitiative.
Auch Agrarwissenschaftler profitieren
Mit der in den Förderkreis aufgenommenen Berliner Humboldt-Universität erfährt auch die agrarwissenschaftliche Forschung bis 2017 eine Stärkung. Ein förderwürdiges Berliner Forschungsinstitut widmet sich den Themen Landnutzungssysteme, Auswirkungen des Klimawandels und Erhalt der Biodiversität.

Ebenso wurde die Kieler Graduiertenschule "Human Development in Landscapes" mit Mitteln bedacht. Darüber hinaus konnten sich Pflanzenwissenschaftler der Universitäten Düsseldorf und Köln über Geld aus dem Exzellenztopf freuen. (kbo)
Das vom Bund finanzierte Förderprogramm, das seit 2012 die deutsche Spitzenforschung vorantreiben soll, habe eine neue Dynamik in das Universitätssystem gebracht. Die Exzellenzinitiative sei zu einem Symbol geworden für den Willen, die deutschen Universitäten international besser zu qualifizieren, heißt es etwas mager in dem jetzt vorgelegten Endbericht.


Denn die Überprüfungskommission hat eine Reihe von „Baustellen“ identifiziert. Zum einen müssten sich die Universitäten in ihren Forschungsleistungen deutlicher voneinander unterscheiden. Darüber hinaus wird in den Führungsstrukturen wird eine gewisse Stärke vermisst. Die Förderung der Spitzenforschung durch die Exzellenzinitiative läuft 2017 aus. Im April soll nun beraten werden, wie ein Nachfolgeprogramm aussehen kann.


Die Kommission schlägt dazu vor, die Graduiertenschulen nicht mehr zu fördern. Damit sich die ausgewählten Hochschulen stärker voneinader unterscheiden können, sollen die Universitätsleiter eine Exzellenzprämie von rund 15 Mio. € zusätzlich zur Verfügung gestellt bekommen. Diese Prämie soll einzig aufgrund der vergangenen Leistung an die zehn besten Universitäten für einen Zeitraum von sieben bis acht Jahren vergeben werden.  (kbo)



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