Ein Dilemma in der Ausbildungssituation diagnostiziert VDL-Präsident Markus Ebel-Waldmann den Agrar-Hochschulen. In „großer Fleißarbeit" hätten die deutschen Bildungseinrichtungen den Bologna-Auftrag zwar umgesetzt und über 200 Bachelor- und Masterstudiengänge geschaffen, erklärte er kürzlich anlässlich des vom Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt (VDL) veranstalteten Parlamentarischen Abends in Berlin.
Der Verband vermisst allerdings noch eine zufriedenstellende Zahl an Masterabschlüssen. Eigentlich sollte der Masterstudiengang zu 80 Prozent den Regelabschluss bilden und 20 Prozent der Studierenden sollten mit dem Bachelor abschließen, erklärt der VDL. Die Realität sehe aber anders aus. „Dies ist jedoch nicht den Hochschulen anzukreiden, ganz im Gegenteil, ihnen fehlen schlicht die finanziellen Mittel, um die erforderlichen zusätzlichen Lehrkapazitäten zu finanzieren", so Ebel Waldmann. VDL will in dieser Frage den Dialog mit Politik und Hochschulen fortsetzen. (az)
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