Forschungsprogramm

Wanka fördert CrisprCas-Züchtung


Eine neue Förderinitiative des Bundesforschungsministeriums soll dabei helfen schneller die „Nutzpflanzen der Zukunft" zu züchten. Dabei sollen fortschrittliche Züchtungsmethoden angewendet werden, die schnelle sowie nachhaltige Erfolge ermöglichen, kostengünstig sind und zudem als besonders sicher gelten. Für die Förderinitiative stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 6 Mio. € für einen Zeitraum von zwei Jahren zur Verfügung. Die Initiative ist Teil der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030".


Neu gezüchtete Pflanzen sollten widerstandsfähig gegen Schädlinge sein und weniger Dünger zum Wachstum benötigen. Mit der Förderinitiative unterstützt das Ministerium insbesondere die unter dem Begriff „Genome Editing" zusammengefassten Zukunftstechnologien. Im Fokus steht hierbei - neben anderen Methoden - das CrisprCas -Verfahren.

CrisprCas biete ein großes wissenschaftliches Entwicklungspotenzial und sei auch für kleinere Unternehmen und universitäre Forschungseinrichtungen interessant. Was mit herkömmlichen Züchtungsmethoden oft Generationen gedauert hat, ist heute mithilfe der neuen Züchtungsmethoden viel schneller und zielgenauer zu erreichen. Umso wichtiger ist es, dass die Anwendungen dieser revolutionären neuen Methoden weiter entwickelt und erforscht werden", sagte Ministerin Johanna Wanka. (SB)
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