Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der Baywa AG, erhält die höchste wissenschaftliche Auszeichnung aus Weihenstephan. Gewürdigt wird sein Einsatz für den Standort. Für seine Verdienste um die Agrar- und Gartenbauwissenschaften an der TU München wird dem Baywa-Chef die Max-Schönleutner-Medaille verliehen. Nach Angaben der Max-Schönleutner-Gesellschaft Weihenstephan handelt es sich um die höchste Auszeichnung des Campus am Wissenschaftszentrum Weihenstephan (WZW). Die Münchner Baywa AG mit ihrem Vorstandsvorsitzenden habe „wesentlich zur Stärkung" des Standortes beigetragen.

Neben dem Lehrauftrag für Betriebswirtschaftslehre des Genossenschaftswesens, den Lutz seit 2010 ausübt, betont die Gesellschaft die Unterstützung der Baywa für viele Aktivitäten des WZW mit dem neuen agrarwissenschaftlichen Zentralinstitut, das als „Hans-Eisenmann-Zentrum" den Namen eines früheren bayerischen Landwirtschaftsministers trägt. Erst kürzlich hat die Baywa außerdem eine Stiftungsprofessur für „Governance im internationalen Agribusiness" eingerichtet.

Lutz erhält die zum dritten Mal verliehene Medaille anlässlich des bayerischen Agrartages 2012 am 8. Februar in Straubing. Seine Vorgänger sind der ehemalige bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein und der Agrarhistoriker Prof. Alois Seidl. (az)
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