Die Energiegewinnung aus Biomasse als regenerative Alternative zu fossilen Energieträgern hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen.

In Niedersachsen werden aktuell auf über 250.000 Hektar Ackerfläche Energiepflanzen angebaut. Die Zahl der Biogasanlagen ist auf ungefähr 1.800 gestiegen. Für Landwirte ergeben sich dadurch neue Betätigungs- und Einnahmefelder, die jedoch neben klassischem landwirtschaftlichen Fachwissen zusätzliche Kompetenzen erfordern.

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) und die Universität Göttingen bieten eine Qualifizierung an. In sieben Monaten können sich Interessierte zum Energiemanager Landwirtschaft fortbilden lassen.
Infoveranstaltung
Wer sich zuvor ausgiebiger informieren möchte, kommt
am 27.02.14, um 18 Uhr
in Göttingen ins LEB Bildungszentrum,
Groner Landstraße 27,
37081 Göttingen.

Weitere Infos
bei Dr. Matthias Heyder. 

Studierende können sich mit dieser Qualifizierung sechs Kreditpunkte auf ein Hochschulstudium anrechen lassen. Die Maßnahme findet in Göttingen statt. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Erneuerbare Energien, ihre Einsatzbedingungen sowie Projektplanung und Projektmanagement. Eine Exkursion in das Bioenergiedorf Jühnde ergänzt die Qualifizierung.

Die Maßnahme umfasst 180 Unterrichtsstunden – der überwiegende Teil als Präsenzzeit. Diese verteilen sich auf sechs Module und die abschließende Prüfung. Zu Beginn wird es eine Blockwoche geben (als Bildungsurlaub anerkannt), danach folgen fünf zweitägige Module. Ein Berufsabschluss aus dem landwirtschaftlichen Bereich, eine Tätigkeit oder angestrebte Tätigkeit im Bereich Erneuerbare Energien sind Teilnahmevoraussetzung. (hed)
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