Im Wintersemester 2012/13 haben insgesamt 47.186 Studierende an deutschen Hochschulen Agrar,- Forst- und Ernährungswissenschaften studiert. Gegenüber dem Wintersemester 2011/12 entspricht das einem Zuwachs von 3,6 Prozent.

Das geht aus vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Zahl der Erstimmatrikulierten ging hingegen um rund 6 Prozent zurück. Insgesamt 8.845 Studienanfänger haben im Wintersemester 2012/13 ein Studium in dieser Fächergruppe aufgenommen.

Im Wintersemester 2011/12 waren es noch 9.416 Erstsemester. Für den Rückgang macht das Statistische Bundesamt im Wesentlichen die Aussetzung der Wehrpflicht verantwortlich, die 2011 zu einem deutlichen Anstieg der männlichen Studienanfängerzahlen führte. 

Insgesamt nahmen in Deutschland im Jahr 2012 rund 493.500 junge Menschen erstmals ein Studium auf. Im Vergleich zum Vorjahr sank damit die Zahl der Erstimmatrikulierten 2012 um rund 4,9 Prozent. Sie erreichte aber nach dem Rekordwert des Vorjahres (518.700) den zweithöchsten Stand, der jemals erzielt wurde.

Im Vergleich zu 2011 stieg die Zahl der Studienanfängerinnen 2012 um 0,8 Prozent auf 243.800. Die Zahl der männlichen Erstimmatrikulierten hingegen ging um 9,9 Prozent auf 249.600 zurück, berichtet die Statistikbehörde. (az)

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