Wirtschafts-Nobelpreis an Umweltökonomin

Mit der Verleihung des Nobelpreises an die amerikanische Politikwissenschaftlerin Elinor Ostrom wird ihre Forschung in der Ressourcenökonomie gewürdigt. Unter anderem beschäftigt sich Ostrom mit Fragen nachhaltigen Wirtschaftens. Sie analysiert, wie sich die Übernutzung knapper Güter wie Fischvorkommen, Weideland oder Wälder vermeiden lassen. Bereits 1975 und 1988 sind mit Leonid Kantorovich (Moskau), Tjalling C. Koopmans (Yale) und Maurice Allais (Paris) Wissenschaftler ausgezeichnet worden, die auf dem Gebiet der optimalen Ressourcenverwendung forschen. Ostrom ist die erste Frau, die den seit 1969 vergebenen Preis erhält. Sie teilt sich den Wirtschafts-Nobelpreis 2009 mit ihrem US-Kollegen Oliver E. Williamson. Er wurde bedacht für seine Analyse ökonomischen Handelns in Firmen. (kbo)
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