Die Plattform AGORA (Access to Global Online Research in Agriculture) ist ein wertvolles Werkzeug für Menschen in armen Ländern. Die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) bietet Studenten, Forschern und Wissenschaftlern den kostenlosen oder kostengünstigen Zugang zu wichtiger wissenschaftlicher Literatur über Ernährung, Landwirtschaft und verwandten Bereichen.

AGORA wurde vor zehn Jahren mit Verlagen gegründet. Jetzt sagte FAO-Generaldirektor José Graziano da Silva, dass die Initiative mit Hilfe von Research4Life, einer öffentlichen und privatfinanzierten Organisation, mindestens bis zum Jahr 2020 weiter bestehen soll.

Beinahe 7.000 Zeitschriften und Bücher wurden von Hunderttausenden in den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt verwendet, erklärt die FAO. Denn "der Zugang zu Wissen ist ein Engpass für viele arme Länder, um ihre Landwirtschaft zu entwickeln und die Ernährungssicherheit zu gewährleisten", so da Silva. (hed)
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