Wissenschaft im Dialog und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft veranstalten erstmals den Web-Video-Wettbewerb „Fast Forward Science“. Nachwuchswissenschaftler, Forscher und Wissenschaftskommunikatoren sind in diesem Rahmen dazu aufgerufen, ihre kurzen Videobeiträge zu wissenschaftlichen Themen über das Video-Portal YouTube einzureichen. Zu gewinnen sind Preisgelder in Höhe von insgesamt 20.000 €. Eine Bewerbung ist noch bis 31. August möglich.

Für den Wettbewerb eingereicht werden können Web-Videos, die kurz, aktuell und sauber (jugendfrei und frei von Rechten Dritter, keine Urheberrechtsverstöße) sind, sowie ein wissenschaftliches Thema zum Kern haben. Die wissenschaftliche Disziplin spielt dabei keine Rolle, so der Stifterverband. Wenn ein Web-Video die Kriterien erfüllt, kommt es in die Fast Forward Science-Playlist auf YouTube und damit in den Wettbewerb.

Kreativität und Unterhaltsamkeit gefragt

Das Genre des Videos ist frei wählbar. Willkommen seien beispielsweise Reportagen und Interviews, aber auch Animationsfilme und Musikvideos können eingereicht werden. Das Web-Video solle vor allem unterhaltsam sein, sowie kreativ und originell in der Umsetzung. Die Beliebtheit des Web-Videos auf YouTube und seine Unterhaltsamkeit fließen in die Bewertung der Jury mit ein. Die Preisverleihung findet am 12. November 2013 auf dem Forum Wissenschaftskommunikation in Karlsruhe statt. Dann werden die Gewinner bekanntgegeben und ihre Videos der Öffentlichkeit gezeigt.

Neue Wege der Wissenschaftsvermittlung

Durch den Wettbewerb „Fast Forward Science“ sollen Wissenschaftler und Forscher dazu motiviert werden, stärker als bisher mit dem Medium Video in der Wissenschaftsvermittlung zu experimentieren und über den Kommunikationskanal YouTube neue Zielgruppen zu erreichen.

Viele Wissenschaftler seien in den vergangenen Jahren zu Kommunikationsprofis avanciert, würden in der Kommunikation ihrer Arbeit das Medium „Video“ aber kaum nutzen. Dabei gehöre der Videokanal YouTube mittlerweile insbesondere für die jüngere Zielgruppe zu den wichtigsten Medienportalen im Internet. Die Zahl unterhaltsamer Videos mit wissenschaftlichen Inhalten auf YouTube wäre hier aber noch relativ gering. (bhe)
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