Unter dem provokanten Arbeitstitel: „Science: Who cares?" nahmen Studenten der Universität Leipzig Forschung und Wissenschaft kritisch unter die Lupe. In einem sieben Monate dauernden Projekt hinterfragten sie die Lehrerausbildung und untersuchten die wissenschaftliche Darstellung in Museen und Medien.

Die 50 Studenten aus mehr als 20 verschiedenen Fachrichtungen kamen zu wenig positiven Ergebnissen: In der Lehrerausbildung fehle die Praxiseinbindung und die Museen nutzten ihre Möglichkeiten nicht. Außerdem stehe der Wunsch der Medien nach einfachen Botschaften in einem starken Widerspruch zu den Absichten der Wissenschaftler. Auf der Abschlusstagung am Samstag, 28. November, an der Universität Leipzig präsentieren die Studenten die ausführlichen Ergebnisse.  (az)
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