Als interessant und erfüllend beschreiben die meisten Akademiker ihre forschende Tätigkeit. Gleichzeitig bemängeln sie die schwere Planbarkeit einer wissenschaftlichen Karriere. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie des HIS-Instituts für Hochschulforschung. Das Institut hat mehr als 1.000 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an 68 deutschen Hochschulen zu ihrer beruflichen Situation befragt.

Projektarbeit und zeitlich befristete Arbeitsverträge sind demnach die Regel an Universitäten und Hochschulen. In der Folge empfinden es viele Wissenschaftler als schwierig, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Da es wenige dauerhafte Stellen unterhalb der Professur gibt, vermissen viele Befragte planbare Aufstiegsmöglichkeiten. Dennoch beschreiben die meisten Akademiker ihren Beruf als „erstrebenswertes Ziel". Vor allem das eigenständige Arbeiten mache die Forschung attraktiv. (az)
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