Integration

Workshop bringt Ideen zur Integration

Rund 100 Teilnehmer, darunter etwa 20 Personen mit Migrationsgeschichte, erarbeiteten Ende April Lösungen für die Integration. So entstand die Idee einer „Autobahn“ zum Bachelorabschluss, auf der sowohl Zuwanderer als auch Deutsche parallel studieren können und dabei die notwendigen Um- und Nebenwege der Zugewanderten im Sinne eines besseren Verständnisses füreinander gemeinsam nutzen. Um Verständnis ging es auch bei einer Idee für ein Theaterprojekt, bei dem die Geschichte einer Geflüchteten im Mittepunkt stand. Gesellschaftliche Teilhabe, bessere Kommunikation von Behörden mit Zugewanderten und ein Selbsthilfeprojekt unter dem Motto „Help yourself, do it yourself!“ waren andere Lösungsvorschläge.

Ländliche Räume böten für diese Ideen günstige Voraussetzungen, so Dr. Andreas Hollstein, Bürgermeister der Stadt Altena, wo einer der beiden Workshops stattfand. Gründe dafür seien günstige Mietpreise, gut funktionierende Netzwerke und die größere soziale Nähe in ländlichen Regionen. Hinzu komme – zumindest in Regionen wie Südwestfalen – ein gutes Arbeitsplatzangebot. Wichtig sei es zudem, fremdenfeindlichen Tendenzen standhaft gegenüberzutreten. (mrs)

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