Die Zahl der Studienanfänger ist weiter gestiegen. Insgesamt studieren in Deutschland mehr als 2,4 Millionen Menschen.  Sowohl die doppelten Abiturjahrgänge als auch die Aussetzung der Wehpflicht schlagen in diesem Jahr bei der vorläufigen Studentenzählung des Statistischen Bundesamtes zu Buche. Die Zahl der Erstsemester ist im Vergleich zum Jahr 2010 um 16 Prozent gestiegen. Somit haben im Studienjahr 2011 (Sommersemester 2011 und Wintersemester 2011/2012) 515.800 Personen in Deutschland ein Studium begonnen. Der Anteil der Studienanfänger im Vergleich zu der gleichaltrigen Bevölkerung, die so genannte Studienanfängerquote, lag im Studienjahr 2011 bei 55 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einer Zunahme von zehn Prozent.
Deutlich ist ein Zuwachs in den Bundesländern mit doppelten Abiturjahrgängen zu erkennen. In Bayern beträgt er 32 Prozent. In Niedersachsen gibt es 19 Prozent mehr Studienanfänger. Die Zahl der Studienanfänger in Brandenburg, dem Saarland und Thüringen blieb hingegen nahezu konstant. (az)
stats