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Das Studium der landwirtschaft zieht immer mehr Studenten an. Sowohl an der Fachhochschule in Osnabrück als auch an der Universität in Göttingen konnten zum aktuellen Wintersemester 07/08 mehr Studienanfänger als in den Jahren davor verzeichnet werden. Im Zuge der Umsetzung des „Hochschulpaktes 2020“ hat sich die Zahl der Studienanfänger im Studiengang Landwirtschaft in Osnabrück auf 125 gegenüber 108 im Vorjahr erhöht. Nach Umfragen des Landvolk-Pressedienstes ist dies vor allem auf die Einführung der Vertiefungsrichtung „Pferdemanagement“ zurückzuführen. Insgesamt studieren 466 Nachwuchsagrarier an der FH Landwirtschaft. 244 davon noch im „alten“ Diplom-Studiengang, 222 im „neuen“ Bachelorstudiengang. Zudem müssen Studienanfänger bereits seit dem Wintersemester 06/07, alle anderen Studierenden ab dem Sommersemester 2007 „Studienbeiträge“ in Höhe von 500 € pro Semester entrichten.

An der Universität in Göttingen haben sich zum laufenden Wintersemester 271 Studenten neu in den Bachelor-Studiengang eingeschrieben, zum Sommersemester waren es 71. Insgesamt ist die Studierendenzahl dadurch auf 1.333 angestiegen. Das ist eine Steigerung von 108 gegenüber dem Vorjahr. Neu sind seit dem Wintersemester 06/07 sind die Masterstudiengänge Tropen und Pferd mit jeweils 20 bzw. 29 Studierenden. Rund die Hälfte der Studierenden an der Fakultät für Agrarwissenschaften in Göttingen sind Frauen. (ED)

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