Die Zahl der Erstsemester sinkt um 5 Prozent. Dennoch bewegen sich die Einschreibungen weiterhin in Rekordhöhe.

Mehr als 490.000 Menschen haben sich im Studienjahr 2012 (Sommersemester 2012 und Wintersemester 2012/2013) für ein Studium an Hochschulen in Deutschland entschieden. Zwar sinkt die Zahl der Erstsemester im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent. Sie erreicht aber nach dem Rekordwert 2011 (knapp 520.000) den zweithöchsten Stand, der jemals erzielt wurde.  
 
Während die Zahl der Studienanfängerinnen 2012 um 1 Prozent den Stand von 2011 übertrifft, geht die Zahl der männlichen Erstsemester um 10 Prozent zurück. Für den Rückgang macht das Statistische Bundesamt in den jetzt veröffentlichten vorläufigen Schnellmeldeergebnissen vor allem die Aussetzung der Wehrpflicht 2011 verantwortlich, die im Vorjahr zu einem deutlichen Anstieg der männlichen Studienanfängerzahlen führte. 

Zu der weiterhin hohen Zahl an Immatrikulationen tragen vor allem die Doppelabiturjahrgänge in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg und Bremen bei. Insgesamt sind zum Wintersemester 2012/2013 rund 2,5 Millionen Menschen an einer Hochschule eingeschrieben. Das sind 5 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. (az)
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