Am heutigen Donnerstag startet eine neue Kooperation zum Thema nachwachsende Rohstoffe. Das Forschungszentrum Jülich und die Universitäten Aachen, Bonn und Düsseldorf wollen sich fachübergreifend der Bioökonomie widmen. Im Einzelnen geht es dabei um die Pflanzenproduktion unter Berücksichtigung der knapper werdenden Ressourcen Boden und Wasser, neue Verfahren zur Herstellung von Biomasse, deren biotechnologische Nutzung und auch wirtschaftliche und soziale Aspekte der Bioökonomie. Rund 1.000 Wissenschaftler sollen sich im Bioeconomy Science Centre (BioSC) mit der Forschung und Erarbeitung von Lösungsansätzen beschäftigen können. 

Geplant ist darüber hinaus der Aufbau einer interdisziplinären Graduiertenausbildung zur Bioökonomie. Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler sollen dadurch zum Beispiel das nötige Hintergrundwissen in der Biologie erhalten und Biologen Verständnis für die Verfahren bei der Verarbeitung von Biomasse entwickeln können. Die Gründung des Bioeconomie Science Centers wird heute im Düsseldorfer Schloss Mickeln feierlich begangen. (az)
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