Wissenschaftler in 18 Ländern beschäftigen sich mit der nachhaltigen Pflanzenzüchtung von Weizen, Gerste, Erbsen und Ackerbohnen. Im Rahmen des neu gestarteten Forschungsprojekts COBRA (Coordinating Organic Plant Breeding Activities for Diversity) untersuchen 40 Partner die Saatgutqualität und Anpassungsfähigkeit.

COBRA ist somit das größte Projekt, das bisher über den EU-weiten Forschungsverband CORE Organic gefördert wurde. Auch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beteiligt sich an dieser transnationalen Forschung. Es geht vor allem um die Entwicklung von widerstandsfähigem Pflanzmaterial.

Nachhaltiges Pflanzgut

Allein in Deutschland werden drei Teilprojekte zu Winterweizen durchgeführt. Saatgutqualität, Anpassungsfähigkeit und Stressresistenz sollen dabei untersucht werden. Verwendet werden spezielle Sorten, die sich bereits auf unterschiedlichen Standorten weiterentwickelt haben.

Auch eine Selektion von Ausgangsmaterial für lokal angepasste und widerstandsfähige Linien soll möglich sein. Das Gesamtziel der Teilprojekte ist die Verwendung von genetisch unterschiedlichem Pflanzmaterial. Die EU-weite Forschung ermöglicht dabei eine Zusammenführung der verschiedenen Züchtungsaktivitäten. (bhe)
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