Die ETH Zürich orientiert sich neu. Sie verbindet die Lehre und Forschung der Agrarwissenschaften mit den Umweltwissenschaften. Damit möchte sich die Hochschule verstärkt einer nachhaltigen Nahrungsmittelversorgung widmen sowie entsprechende Fachleute ausbilden. Den Wettbewerb um die besten Talente an Studenten und Professoren will die ETH darüber hinaus für sich entscheiden.

Zunächst müssen jedoch die Themen im bisherigen Departement Agrar- und Lebensmittelwissenschaften (AGRL) aufgeteilt und neu zugeordnet werden. Demnach wird das dort ansässige Institut für Pflanzen-, Tier- und Agrarökosystemwissenschaften (IPAS) Teil des neuen Departements Umwelt und natürliche Ressourcen. Durch dieses Vorgehen bekommt die nachhaltige Landwirtschaft laut ETH einen höheren Stellenwert. Die bisherigen Studiengänge werden mit neuen Akzenten weitergeführt. Professuren fallen nicht weg. Das Institut für Lebensmittelwissenschaften des bisherigen Departements AGRL wird in ein weiteres neues Departement eingegliedert: Health, Science and Technology. Als Starttermin für die beiden Neugründungen ist der 1. Januar 2012 vorgesehen. (az)
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