Das K+S Gruppe mit Sitz in Kassel will sich nach eigenen Angaben "intensiv" auf den steigenden Bedarf an Fachkräften vorbereiten. Der Konzern teilt mit, in diesem Jahr etliche neue Azubis eingestellt zu haben.

Ob Chemikant, Bergbautechnologe oder Industriemechaniker, die K+S Gruppe hat großen Bedarf an Nachwuchskräften. In diesem Jahr hat das Unternehmen 200 Auszubildende, inclusive Quereinsteiger, neu eingestellt.
Demnach absolvieren mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres insgesamt rund 600 Auszubildende eine Berufsausbildung oder ein duales Studium bei K+S.

Das Unternehmen hatte vergangenes Jahr eine Wachstumsstrategie namens "Strategie Shaping 2030" angekündigt. Vor diesem Hintergrund benötige K+S "genügend gut ausgebildete und engagierte Fachkräfte", sagt K+S-Vorstand Dr. Thomas Nöcker. Nach eigenen Angaben, unternimmt K+S dafür einiges im Einzugsbereich der jeweiligen Standorte, um Jugendliche für eine Ausbildung bei K+S zu interessieren. Dazu zählen Schulbesuche, Präsenz auf Ausbildungsmessen und ein Angebot von Praktika. Hinzu gekommen seien inzwischen auch Informationsangebote in sozialen Medien wie zum Beispiel Facebook und Instagram sowie Werbung auf Straßenbahnen in Kassel und Magdeburg. Punkten könne man bei K+S mit einem breiten Angebot von insgesamt 13 verschiedenen technischen und kaufmännischen Berufsbildern sowie sechs verschiedenen Studiengängen und Angeboten für ein duales Studium.

Das Unternehmen lockt mit einer Übernahmegarantie für die eigenen Auszubildenden. Dies sei bei K+S "überdurchschnittlich häufig der Fall". Bewerbungen für das kommende Jahr werden bereits jetzt entgegen genommen, teilt das Unternehmen mit. K+S beschäftigt rund 15.000 Mitarbeiter.

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