Das Team aus Dänemark hatte den Feldroboter am besten im Griff.
Foto: Uni Hohenheim
Das Team aus Dänemark hatte den Feldroboter am besten im Griff.

Wenn es um Robotertechnik auf dem Acker geht, haben die Dänen die Nase vorn. Sie stellten den Gesamtsieger beim Internationalen Field Robot Event 2018 während der DLG-Feldtage in Bernburg.

Bei dem von der Universität Hohenheim organisierten Wettbewerb konkurrierten 14 Studententeams aus acht Ländern mit ihren Feldrobotern um die besten Ergebnisse unter realen Ackerbedingungen. Gesamtsieger wurde das Team der Technical University of Denmark (DTU) mit dem Roboter „Maizerunners“. Den zweiten Platz belegte das Schülerforschungszentrum Südwürttemberg aus Überlingen mit dem Roboter „Carbonite“. Dritter wurde das Team der Kamaro Engineering, des Instituts für Technologie in Karlsruhe mit dem Roboter „Beteigeuze“.

Beim Field Robot Event haben Feldroboter in einem Versuchsfeld verschiedene Aufgaben zu lösen. Dabei geht es um Navigation, das Erkennen von Nutzpflanzen und Unkräutern oder die Bodenbearbeitung. Die Roboter sollten autonom möglichst schnell, präzise und zielgerichtet das Versuchsfeld befahren, Sensoren nutzen um Unkräuter zu erkennen und Unkräuter mechanisch zu beseitigen. Die Eigenschaften des Versuchsfelds entsprechen dabei weitgehend den Bedingungen eines realen Ackers.

In der Kategorie Freestyle können die Teams darüber hinaus zeigen, was ihre Roboter Spezielles leisten. Das Spektrum reichte in diesem Jahr von der Kooperation mehrerer Roboter über Unkrautkartierung in Echtzeit bis zu Bedienkonzepten mit Cyberbrillen. Hier waren besonders Kreativität gefragt und Unterhaltung garantiert.
Test im wirklichen Leben
Der FRE ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb, auf dem internationale Studententeams mit ihren Feldrobotern um die besten Ergebnisse auf dem Feld konkurrieren. Ins Leben gerufen wurde der Wettbewerb vor 16 Jahren von der Universität Wageningen in den Niederlanden. Das Ziel ist, zukunftsweisende Technologien im Bereich Robotik und Precision Farming unter realen Bedingungen im Feld zu testen und jungen Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, sich im internationalen Teilnehmerkreis auszutauschen und ihre Ideen weiterzuentwickeln.

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